News - Aktuell
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Las Vegas
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22.03.2012 um 09:36 Uhr - André
Hey Leute

heute geht es für uns Expeditionsteilnehmer wieder los.Diesmal werden wir in den Canyon namens Las Vegas aufbrechen, den wir dann morgen oder übermorgen erreichen werden, da wir vorher uns noch in einem Seitental mit Thermalquellen um sehen werden und vll auch mal die Quellen testen wie warm diese wirklich sind. Das Wetter ist wie die letzten Wochen auch immer noch super gut, dennoch werden die Temperaturen auf dieser Tour etwas sinken, da wir in höheren Gebieten und vor allem in der Nähe eines Gletschers sind. Wir vermuten das es einige Fallwinde gibt und somit etwas kühler werden wird.

Bevor es aber nachdem Mittagessen los geht müssen wir noch unsere Ausrüstungen packen und unsere Zimmer räumen, da in der Puma Lodge am Wochenende eine riesen Hochzeit gefeiert wird. Auch warten wir immer noch auf unsere Essenslieferung für die nächsten Tage im Freien die eigentlich schon längst hätte hier sein sollen. Naja wenn sie nicht kommt müssen wir wohl oder übel leider an den Feierlichkeiten teilnehmen kleiner Scherz am Rande das Essen wird schon kommen dies wurde uns versprochen.

Na dann hört ihr am Montagabend wieder was von uns wie es so war und so weiter
Bilder werden natürlich auch wieder folgen

Bye

Las Lenas
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20.03.2012 um 20:52 Uhr - Maren
Hallo zusammen,
hiermit melden wir acht uns von unserer 2. Wandertour zurück.
Früh um 07.00 Uhr ging es ohne Frühstück in die stockdunkle Nacht hinaus - auf besseren Wanderwegen zum Lago de Yeso, einer türkisen Lagune, die leider keine Fische zum Angeln enthielt.

Dort angekommen staunten wir nicht schlecht. Ein gesatteltes Pferd trabte uns fröhlich entgegen – jedoch ohne Reiter. Ein kurzer prüfender Blick über die Schulter und schon saß Benny auf dem Pferd. Aber kurz darauf kam er uns zu Fuß wieder entgegen. Das Pferd wollte unbedingt ins Tal, Benny nicht. 30min später kam ein einsamer carabinero des Weges, der nach seinem Pferd fragte. Als Antwort bekam er nur: „Richtung Tal.“ Eine Stunde später begegneten wir drei Reitern auf ihren Pferden. Als wir denen die Geschichte erzählten, haben sie sich köstlich amüsiert und gelacht.

Für die Kartierung hat sich die Gruppe aufgeteilt. Am Montagabend hat man sich dann wieder gemeinsam getroffen und dies ausgiebig bei Knobi-Zwiebel und Tomatennudeln und einem gemütlichen Lagerfeuer gefeiert, mit Blick in den Sternenhimmel.
Am Dienstag wurden dann gemütlich alle Sachen zusammengepackt und zurückgewandert. Jedoch kamen unsere beiden Autos mit chilenischer Verspätung (2h), so dass wir ihnen bereits 5km entgegenliefen.

Nach der Entstaubung von Mensch und Klamotten freuten wir uns alle auf das leckere Abendessen.


Der nächste Trip in die Wildnis
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15.03.2012 um 10:07 Uhr - André
Hey liebe Daheimgebliebenden

so nachdem wir jetzt wieder genug Kräfte gesammelt haben und alle Nachbereitungsarbeiten aus dem Cipreses Nationalpark abgeschlossen haben, wurde gestern der neue Trip in die Wildnis geplant. Morgen geht es dann für uns wieder raus aus der Zivilisation und ab in die wunderschöne Berglandschaft Chiles um die nächsten Teilgebiete aufzunehmen und zu begutachten. Es geht wieder einmal zu einer Studenten unfreundlichen Zeit los um 07:30 ( in Deutschland 11:30) aber naja da sind die Temperaturen noch erträglich bei ca 18-19°C bevor es dann mittags bei 30°C verdammt hart wird beim wandern. Heute packen wir dann unsere Ausrüstung zusammen und erwarten noch das Essen für die mindesten 4 Tage die wir wieder unter freiem Sternenhimmel verbringen werden.
Achso und das Barbecue war echt verdammt geil und die Präsentation vor dem Personal war echt klasse die ersten Ergebnisse kamen auch super an. Aber die Sachen die wir hier erstellt haben sind ja erst die Grundversionen an denen noch sehr viel verbessert werden kann und wenn die jetzt schon gut ankommen dann haben wir unsere Arbeit bis jetzt schon sehr gut gemacht.

Na dann Leute wir hören uns später wieder wenn wir zurück sind
Bilder folgen natürlich auch wieder.

Bye

Nach dem Cipreses Nationalpark
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12.03.2012 um 17:01 Uhr - André
Hey Leute

Also nachdem wir alle wieder gesund und munter nach den drei wirklich heißen und anstrengenden sowie Kräfte zehrenden tagen in dem wunderschönen Cipreses Nationalpark zurück kehrten, mussten wir natürlich erst einmal unsere Ausrüstung sowie unsere Klamotten gründlich vom Staub und Schweiß säubern bevor wir uns dann im Jacuzzi und der Sauna sowie dem sehr kalten Pool erholen konnten. Das Abendessen war nach diesen harten Tagen ein echter Genuss wir bekamen ein wunderbares Steak ( einige wählten Hähnchenbrust bzw. die vegetarische Variante ) und das Bier schmeckte noch viel viel besser als an allen anderen Tagen. Der Abend wurde dann mit einer gepflegten Runde Poker und Skat beendet. Heute erarbeiteten wir die ersten Ergebnisse die unsere Profs dann morgen dem BigBoss präsentieren werden. Ab morgen werden wir dann auch endlich vollzählig sein.Heute Abend stellen wir dem Personal der Puma Lodge unsere Arbeit vor damit diese endlich wissen warum wir Deutschen hier sind bevor wir dann ein deftiges chilenisches Barbecue machen. Die Daten aus dem Nationalpark werden wir dann morgen beginnen auszuwerten und die nächsten Touren vorbereiten.

Bilder folgen demnächst sowie weitere News


Zweiter Tag im Gelände
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11.03.2012 um 21:22 Uhr - Jule
10. März
Ohne einen Tropfen Wasser begann unser warmer und sonniger Wandertag.
Nach einem kurzen Frühstück (5-Minuten Terrine und Müsli-Snack) ging es weiter mit der Suche nach dem (ominösen) Etappenziel.
Die Wege (ja, es gab welche!) waren klein, fein und felsig und eine anstrengende und durstige Wanderstunde später hörten wir plötzlich liebliches Rauschen, welches nicht vom großen Cipreses-Fluss stammte. Ein verschlafenes Bächlein mit eiskaltem und glasklarem Wasser grüßte uns. Rasch waren die Wasservorräte aufgefüllt, die Mägen abgefüllt und das Gesicht gewaschen.
Dann folgten wir den Pferdespuren unserer „Easy-Rider“ bis zum nächsten Hindernis: Unser angestrebtes Ziel lag auf der anderen Flussseite. Sämtliche Bemühungen mehr als die Hälfte des Flusses zu überqueren (zumindest ohne Baden zu gehen und sämtliche technische Gerätschaften zu riskieren), schlugen fehl.
Unserer weiterer Weg, der kartiert werden sollte, führte uns an eine wundervolle, tiefeingeschnittene, höhlenartige Schlucht nach deren teilweisen Erkundung auch schon der Rückweg angetreten werden musste.
So waren wir in den Abendstunden wieder zurück am Zelt, haben uns an Tütensuppe, Chips und Thunfisch gütlich getan, wärmten uns an einem kleinen aber feinem Feuerchen und gingen bei leicht bewölktem Himmel ins Bett, um Kräfte zu sammeln für den kommenden Tag, denn der Rückweg sollte lang werden.

Erster Tag im Gelände
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11.03.2012 um 21:20 Uhr - Jule
9. März.
Ein allabendlicher Rückblick über unseren ersten einsamen Feldarbeitseinsatz - diesmal frisch vom Lagerfeuer!
Der Start erfolgte wieder einmal vor dem Aufstehen (studentenuntypisches Frühstücken um 6.15 Uhr ... gähn).
Mit zwei Autos (Pickup und Geländewagen) wurden 11 Personen (wie war jetzt die Aufteilung?) über Schlagloch und Stein zum Cipreses-Nationalpark befördert. Natürlich öffnete der Nationalpark nicht wie vorgesehen, sondern ein akademisches Viertel später - für Südamerikaner immer noch sehr pünktlich.
In der Ranger-Station im Eingangsbereich bekamen wir eine Führung durch das lokale Museum über den Nationalpark, Pflanzen, Tiere, nackte Menschen und das Ökosystem im Park. Danach ging es endlich los – juchu!
Schon nach den ersten Metern kam die Ernüchterung. Wege? Hier? Entweder finden wir sie nicht oder diese kleinen Regenrinnen sind die Wege ... letzteres ist zutreffend Über Stock und Stein, entlang von Klippen und Felsblöcken bahnen wir unseren Weg gen Süden, immer am Fluss Cipreses entlang. Stellenweise konnten wir nur erraten, wo der Weg hin führte, aber die „Reitergang“, die tiefer in den Süden vordringen wollte, hinterließ deutliche Spuren.
Im Laufe des Tages war klar: Das geplante Etappenziel war nicht zu schaffen. So suchten wir uns geeignete Plätze zum Zelten und machten uns (zumindest Jule und Marcel) einen gemütlichen Abend mit Snacks und ganz großem Kino: Andenglühen, Lagerfeuerchen und Sternenfotos.

Erste richtige Bergtour mit Geländeaufnahme
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08.03.2012 um 22:37 Uhr - Sebastian
Mittlerweile haben wir auch endlich unseren Hausberg erklommen. Von unten sieht er ganz lieb und harmlos aus, aber der Eindruck kann täuschen...

Routenbeschreibung der Professoren:
• Beginn der Route bei der Straße zur Laguna del Yeso.
• über einen steilen vegetationsbedeckten Rücken in süd-westlicher Richtung aufwärts bis zu einer leichten Verflachung in ca. 1600-1700 m
• in der Höhe von ca. 2000 m in einem Südbogen in eine flache Mulde und anschließend nach Westen umbiegend zum steilen Gipfelhang auf 2522 m
• von dort über einen teilweise steilen Rücken zum Nordgipfel des Alto de los Bueyes (2610 m)
• Abstieg über den steilen Westrücken in einen Sattel und im Großen und Ganzen nach NNW bis zum Gipfel Cortaderal (2213 m) und in weiterer Folge zur Placeta de los Bueyes (2288 m)

Und nun folgt unsere Ansicht der Tour:
• Start zur frühen Morgenstunde (07:00 Uhr) in einem Pick-Up auf wachrüttelnder Schotterpiste
• Der Aufstiegspunkt musste erst einmal gefunden werden, was zur Folge hatte, dass die zweite Gruppe die erste beinahe verfehlte
• Danach folgte ein steiler und wegloser Aufstieg durch Gestrüpp, welches ausschliesslich aus Dornen zu bestehen schien
• Der Gipfelsturm glich der Überwindung einer Geröllhalde, bot aber letztendlich einen tollen Rundumblick in benachbarte Täler (der für paar verrückte Posen sorgte, siehe Foto)
• Beim halsbrecherischen Abstieg teilte sich unsere Gruppe wieder mal unfreiwillig auf, weil jeder glaubte den besten Weg gefunden zu haben
• Waren wir auf der Hinfahrt noch im Pick-Up, so genoss manch einer auf der Rückfahrt den Fahrstaub auf der Ladefläche

In den nächsten Tagen stehen dann Arbeiten im „Reserva Nacional Rio de Los Cipreses“ an.
In dieser Zeit werden wir das erste Mal unter freiem Himmel schlafen.
Am Montag (12.03.2012) folgen dann hier unsere dort gewonnenen Eindrücke.

Santiago und Puma-Lodge
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07.03.2012 um 16:56 Uhr - Sebastian
Vom Flughafen sind wir zum Hotel gefahren worden, mitten hinein in Santiagos Nobelviertel, haben uns im Pool auf der Dachterrasse mit Blick auf die Anden „frisch“ gemacht bzw. abgekühlt und das Hotel bewundert. Jeder hat entgegen allen Erwartungen ein Doppelzimmer als Einzelzimmer gehabt. Die Schlüssel zu den Zimmern sind Karten, mit denen auch der Lift bedient wird. Das Dumme war, dass man nur in sein eigenes Stockwerk damit kam.
Dann haben wir die Innenstadt von Santiago erkundet, vorzugsweise die bunten Einkaufsstraßen und die Kneipen.

Am nächsten Tag ging es am Nachmittag los zur Puma-Lodge, die mitten in den Bergen liegt. Die Zufahrtsstraße ist eine fahrtechnische Herausforderung. Anfangs war es noch Asphalt, dann wurde es zu einer breiten Schotterstraße und zum Ende hin zu einer schmalen Schotterpiste mit vielen Schlaglöchern.
Die Lodge ist vom Stil, im Gegenteil zu dem eher moderner wirkenden Hotel in Santiago, eher rustikal da alles mit Holz vertäfelt ist. Das einzige Manko sind die oft nicht funktionierenden Schlüsselkarten.
Zu den Mahlzeiten gibt es jeweils ein 3-Gänge-Menü, wobei man dabei noch zwischen zwei Menüs wählen kann. Die Auswahl reicht von Steak bis Wildschwein und von einer Cerveza-Dessert-Kreation bis zum Schokoladenmousse. Aber wir wollen keinem den Mund wässrig machen, deshalb gibt es das nächste Mal eher eine Beschreibung der Expeditionsverpflegung

Aber wir sind hier ja nicht im Urlaub, also werden auch fleißig Besprechungen, sowie kartographische Vorarbeiten durchgeführt. Ebenso stiefeln wir mittlerweile auch auf die Berge. Bergauf und bergab müssen wir unsere eigenen Wege finden, teilweise sogar anlegen. Ja! Der Beruf des Kartographen ist nicht einseitig.