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Valparaiso
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07.04.2012 um 19:24 Uhr - Jule
Hallo zusammen,

die zwei Stunden auf dem Busbahnhof waren kurzweiliger als gedacht, schließlich gab es genug Leute, Gepäck und Fahrräder zu beobachten und ein Eis zu bekommen dauerte auch 20 min (man muss erst mal hinter das Verkaufssystem kommen=).

Die Fahrt an sich verlief für alle sehr meditativ.

In Valpo angekommen machten wir uns auf die Suche nach dem Hostel und wären fast an ihm vorbei gelaufen, so versteckt liegt es. Nach einem Großeinkauf beim Lider wurde abends die Hostelküche in Beschlag genommen und Nudeln mit Bolognese und Nudeln mit Brokkoli gezaubert und den Abend bei Wein, Saft und Bier ganz gemütlich ausklingen lassen.

Heute haben wir die Stadt erkundet- oftmals mit sehr anhänglicher und ausdauernder Begleitung auf vier Pfoten.
Zuerst ging es die steilen Gässchen bergauf und auf halber Höhe die „Avenida Alemania“ entlang mit Blick auf den unter uns liegenden Hafen und vorbei an den bunten Häusern. Kein Haus gleicht in der Farbkombination und der Bauweise dem anderen.
Danach haben wir Valpos Hauptattraktion besucht und benutzt – den ältesten Aufzug der Stadt. Nur 10 Personen dürfen gleichzeitig transportiert werden, obwohl platzmäßig mehr rein passen würden. Durch die Spalten zwischen den Balken im Boden sind die Gleise zu erkennen und es ruckelte ein ganz klein wenig

Morgen wird es dann zum Baden an den Pazifik gehen.

wir warten auf den Bus
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06.04.2012 um 12:08 Uhr - Jule
Hallo Leute,

gerade sitzen wir gemuetlich auf einem Busterminal in Santiago und warten auf den Bus nach Valparaiso.

Eine lustige Taxifahrt (die letzten Meter ging es zu Fuss) und den Kauf von Fahrkarten auf Spanisch und mit Haenden und Fuessen, sowie gerade der Besuch dieses Internetcafes haben wir schon hinter uns.

Jetzt erkunden wir noch 2 Stunden den Bahnhof.
Wir melden uns spaeter wieder.

die 7 Urlauber

Wir sind dann mal unterwegs
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04.04.2012 um 20:44 Uhr - Maren
Hallo Leute,

Nun neigt sich der offizielle Teil unserer Reise dem Ende zu. Die Rucksaecke sind gepackt und morgen nach dem Fruehstueck geht es los nach Santiago und in den Urlaub.

Ueber Ostern koennt ihr uns in Valparaiso und Vina del Mar antreffen.

Danach geht der Flieger in den Norden nach Calama. Von dort aus fahren wir mit dem Auto wieder nach Santiago. Wir hoffen, dass Flamingos, Robben und Pinguine auf uns warten und sich fuer die Bilder schon fotogen gemacht haben. Salzseen, Geysiere, Nationalparks und Pisco duerfen natuerlich nicht fehlen. Mal sehen, wann wir wo sind.

Ihr werdet bald von unseren Abenteuern hoeren.


Letzte Gruesse aus der Lodge

WANTED !!!
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02.04.2012 um 20:27 Uhr - mcberno


Gesucht : mit oder ohne Borsten!!!


Seit Samstag vormittag ist ein "Republiksflüchtling" unterwegs....
Unter widrigen Umständen und durch Ausnutzung kurzer Unaufmerksamkeiten hat es die "Verräterin" geschafft, sich flussabwärts zu verkrümeln!!!
Also, wer eine grün - weisse Zahnbürste mit gekürztem Griff (unterwegs in Chile mit Ziel: Pazifik) aufgreift, sichtet oder Wissen über ihr Verbleiben besitzt -> bitte um Rückmeldung !
Als Belohnung winkt die (nun arbeitslose) Tube Zahnpasta....

Also - Augen auf !

Commander

Auf der Suche nach den Runs
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02.04.2012 um 18:56 Uhr - Maren
Einen weiteren Ausflug haben wir weiter hinein ins Tal unternommen, um zu den noch fehlenden Runs zu gelangen. Einigen bekam die Verpflegung allerdings so gut, dass sie lieber unseren Zeltplatz bewachen wollten/sollten/mussten.

Die anderen kletterten durchs Flussbett und ueber Abhaenge weiter, bis eine Abbruchkante den Weg versperrte. So mussten wir den Rueckzug antreten und die Wegalternative B waehlen – weiter durchs Flussbett und den Fluss entlang laufen (diesmal mit trockenen Fuessen). Gemuetlich wurde auf einem “promiment single boulder” Pause gemacht und die Runs intensivst studiert.

Die dunklen Wolken am Himmel (wo kamen die denn her?) scheuchten uns wieder zurueck zu unserem Lager, wo die anderen schon sehnsuechtig warteten, um mit uns gemeinsam zu kochen. Mit letzter Kraft und erlahmendem Zischen der Gaskartuschen wurden aus den restlichen Vorraeten unser letztes eigenes Menue zubereitet (Vorspeise: Zwiebeln, Hauptspeise: Nudeln, Kartoffelbrei und Tomatensosse, Nachtisch: Loeffelbisquit).

Gut gestaerkt wurde beim allabendlichen in den Himmel schauen diskutiert, ob das Wetterleuchten in ein Gewitter muenden wuerde, oder ob wir doch trockenen Fusses zur Lodge gelangen wuerden.

Gut gelaut, den richtigen Weg gefunden zu haben, kamen wir gegen Mittag trocken in der Lodge an und freuten uns ueber die Moeglichkeit der Benutzung einer grossen Waschmaschine.

Viele Gruesse aus den warmen Anden

Auf zu unserer letzten Tour
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02.04.2012 um 13:56 Uhr - Jule
Hallo liebe Trekkingfreunde,

zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr sind wir am Freitag ganz gemuetlich gestartet. Mit dabei unsere treuen Begleiter Zelt, Schlafsack, Isomatte und eine Kleinigkeit zum Essen (3 kg Nudeln, 1,3 kg Couscous, 2 kg Cornflakes, 2 kg Tomatenmark, 1,2 kg Milchpulver,…)

Auf der Suche nach dem richtigen Trampelpfad haben wir erfolgreich unseren inneren Schweinehund besiegt, der uns zu fluesterte, dass das Lager, welches wir unterwegs gefunden hatten, ideal fuer uns sei. Aber nein, weiter ging es. Schliesslich hatten wir noch 3 Stunden Fussmarsch vor uns.
Wir rutschten Boeschungen hinunter, unseren Rucksaecken hinter her, kletterten ueber grosse und kleine Steine und durch Flussbette und wuschen unfreiwillig unsere Waesche.

Auf der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz und reiflicher Ueberlegung wo dieser am guenstigsten waere (den Berg hinauf oder den Berg hinunter), hatten wir ein ebenes Fleckchen gefunden. Allerdings musste erst aufgeraeumt werden. Dabei entstand der neue Studentensport- Kuhfladen- und Steinweitwurf.
Nach dieser anstrengenden Arbeit und dem Zeltaufbau freuten sich alle ueber gesalzene (!) Nudeln mit Tomatensosse und traeumten in der mondhellen Nacht von Schokolade in allen Variationen.

Letzter anstehender Trip
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29.03.2012 um 12:21 Uhr - André
Hey Leute

Morgen ist es wieder soweit, es geht wieder raus in die Wildnis fuer 4 Tage, d.h wir gehen von Freitag bis Montag wieder die chilenische Hochgebirgwelt erkunden.
Dies wird unsere erste Tour ohne unseren erfahrenen Geographen Benny und es ist zeitgleich unser letzter Ausflug in dem wir kartografisch aktiv sind.
Bevor der Urlaub dann am 05.04.2012 starten kann, steht nur noch eine Praesentation unserer Arbeiten fuer die Mitarbeiter der Lodge an und die Vorort durchfuehrbaren Nachbereitungsarbeiten.

mehr Details und Bilder zur anstehenden Tour kommen dann nach Beendigung dieser.

Auf bald bis Wiedersehen

Erdbeben "überstanden" in Las Vegas
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27.03.2012 um 12:30 Uhr - André
Hallo liebes frühlingserwachendes Alemana

erst einmal um alle zu beruhigen, wir haben das Erdbeben das ca 120km von unserem Basecamp entfernt sein Epizentrum hatte, durch einige Felsstürze an einigen Berghängen mitbekommen doch erst als wir gestern von Juan-Pablo abgeholt worden sind, war die Klarheit da, dass es wirklich ein Erdbeben war. Obwohl es ein sehr starkes Beben war ist bei uns nichts passiert und wir sind alle gesund und munter in der Lodge wieder angekommen.

Aber kommen wir nun zur Berichterstattung der Tour

Wir mussten uns erst einmal in zwei Gruppen teilen, weil nur ein Auto zur Verfügung stand. Die zweite Gruppe musste ca 3 Stunden warten da die Straße zum geplanten Areal des Basecamps für Fahrer und Auto sehr anspruchsvoll war. Die Straße war von vielen Gebirgsflüssen überspült die wir durchfuhren und es mussten mehr als 1000 Höhenmeter überwundenwerden, von den Felsstürzen ganz zu schweigen.
Nachdem wir das Lager aufgebaut hatten erreichten einige Jäger unseren Zeltplatz, da die Lage zu den Thermalquellen ideal war.
Am ersten Tag sondierten wir das Tal nördlich von unserem Camp um einen eventuellen Tagestrip Richtung Gletscher zu planen. Aber nachdem Marcel und Jule an der zwingend notwendigen Flussquerung gescheitert sind haben wir diesen Plan verworfen. Auf einer Anhöhe haben wir deswegen die jetzigen Gletscherstände mit den Satellitenbildern und Karten verglichen und aktualisiert.
Der Folgetag war der Wasserbesorgung und der Erkundung des nächsten Tales gewidmet. Hierzu mussten wir den an unserem Basecamp gelegenen Fluss, dessen Wasser durch die Thermalquellen verseucht und nicht trinkbar war, überqueren um an trinkbares Wasser zu kommen. Dies gestaltete sich nicht so einfach wie geplant. Die Leute ohne Gamaschen hatten immer nasse Hosenbeine bzw Wasser im Stiefel nach den Überquerungen. Die Karten retteten wir immer vor dem zerstörerischen feuchtem Nass. Nachdem ersten Flussseitenwechsel konnten wir endlich sauberes klares kaltes Wasser aus einer Quelle erreichen um unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen.
Am letzten Tag wanderten wir wir dann in das am Vortag beim Wasserholen erkundeten Tal bis hin zum Gletschertor des nächsten Gletschers. Am abend nachdem die ganzen Arbeiten beendet waren, gönnten wir uns unsere 5-Minutenterrinen in dem erholsamen und warmen Wasser der Thermalquellen.
Nachdem wir dann mit einem komplett neuem Pick-Up von Juan-Pablo abgeholt worden sind konnten wir nach 5 Tagen endlich mal wieder in einem normalem Bett schlafen und duschen.

schöne Grüße von den Andenwanderern