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In der Wüste
12.04.2012 um 19:30 Uhr - Jule
Hallo zusammen,

bei Sonnenuntergang sind wir in Calama gelandet - mitten in der Wüste und mitten im Nichts -nur Sand, Geröll und Staub.
Dort erwartete uns unser neues "Zuhause" für die nächsten Tage - ein schneeweißer Hunday Santa Fe SUV-Van. Nur ist er nicht lange weiß geblieben...
Nach einem Einkauf machten wir uns auf die nächtliche Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit und fanden diese auf einer kleinen Nebenstraße. In Rekordzeit wurde ein Zelt aufgebaut und vier von uns sind in die Schlafsäcke gekrochen und teilten sich ein 2,5 Personenzelt, die anderen beiden "mussten" mit dem Auto vorlieb nehmen und machten sich dort ein gemütliches Nachtlager.

Am nächstem Morgen sahen wir dann auch, wo wir das Zelt aufgeschlagen hatten - nämlich dort wo sich Guanako und Flamingo gute Nacht sagen...im "Nirgendwo"...überall war außer Wüste nichts zu sehen!
Nach einem Frühstück auf der Motorhaube machten wir uns auf zu den Tatio-Geysiren. Über unasphaltierte Straßen - bis auf einige Kilometer in der Botanik, die komplett ausgebaut waren (hatte dort die Staßenmeisterei mehr Geld zur Verfügung?)- und durch die Wüste, die teilweise erstaunlich grün war, ging es auf 4500m Höhe, vorbei an gletscherbedeckten Bergen und Vulkanen.
Abends kamen wir an und statteten den Geysiren sofort einen Besuch ab bis die Sonne unter gegangen war.
Die Nacht war dann doch ein klein wenig kühl - die Zelte und Scheiben des Autos waren gefroren!
Um das viel gerühmte Geysirschauspiel nun in voller Schönheit bewundern zu können, standen wir um 5.30 Uhr früh auf, mummelten uns in die dicksten Sachen bzw. mehrere Schichten und fuhren langsam los. Einige badeten zum "munterwerden" gleich im Mondschein in einer der heißen Quellen (welche am Boden "a...schkalt" und die oberste Wasserschicht "kochendheiss" war) . Nicht lange waren wir ungestört, denn pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk schoben sich lange Buskarawanen voller Touristen aus San Pedro an Tagesbeginn zu den Geysiren. Die Fontänen waren mit zunehmender Helligkeit auch ohne Sonne spektakulär anzusehen.

Dann wurden die Zelte in Rekordzeit eingepackt (es war kalt!!) - das Beladen des Autos dauerte noch ein wenig und los ging es dann auf einer Nebenroute in Richtung San Pedro. Die Straße bekam dabei immer mehr Ähnlichkeit mit einer Achterbahn in Kombination mit einem Gebirgswanderweg und wir sahen in den 3 Stunden Fahrzeit genau ein einziges Auto, dass uns fröhlich grüßte und sich bestimmt auch freute, mal jemanden auf dieser Straße zu sehen....
Nun sind wir in San Pedro - einem kleine Touristendorf - geniessen den Abend und wollen morgen zu einem Salzsee fahren.

Die nun sechs Urlauber

Kommentare: 2
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Frank und Steffi

(Gast)


# 1 - 13.04.2012 um 02:45 Uhr

Hallo alle zusammen,
wir freuen uns über jeden Erlebnisbericht von euch das wird ja immer spektakulärer , wer kann schon mal in über 4000m Höhe übernachten und auch noch baden. Euch weiterhin viel Spaß und noch viele schöne Erlebnisse.
Lg frank und Steffi
Christin

(Gast)


# 2 - 13.04.2012 um 12:10 Uhr

Scheinbar passt ihr ja doch alle sammt Gepäck ins Auto.
Oder müsst ihr stapeln?

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