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auf der Panamerika
22.04.2012 um 18:45 Uhr - Jule
Hallo alle miteinander,

nun noch eine letzte, eventuell auch vorletzte Berichterstattung über die vergangenen Tage, bevor dann zu Hause die ausführliche „Reisezusammenfassung“ erfolgt ...

In La Serena wurde ein „antiker“ Tag eingelegt - zuerst sind wir ins „Valle del Encanto“ gefahren, um uns einige Petroglyphen und versteinerte Fußabdrücke anzusehen. Die Bildchen waren in den Felsen eingeritzt-mal waren es geometrische Muster, mal Strichmännchen ...
Die Fußabdrücke glichen ovalen Vertiefungen, wenn nicht dabei gestanden hätte, dass es Fußabdrücke sind … eher sah es aus wie Probeversuche eines Steinbohrers ... Lustiger waren die kleinen Degus und Kolibris, die überall herum schwirrten, sausten oder sich in Gebüschen versteckten!

Über Serpentinen ging es zur nächsten Touristenstation, dem „Monumento Natural de Pichasca“. Obwohl wir ankamen als der Park schon geschlossen hatte, konnten wir versteinerte Bäume und ein Dino, hergestellt aus „neuzeitlichen“ Baumaterialien, bewundern.

Gestern ging es dann über einen Nebelwald in Richtung Hauptstadt auf der Suche nach den lang ersehnten Robben. Trotz Zusagen von Reiseführern und nach Kontrolle der lokalen Öffnungszeiten standen wir wieder einmal vor verschlossenen Toren – jedoch machten wir aus der Not eine Tugend und folgten einer ortsansässigen Gruppe über den „Hintereingang“ (oder auch Mauer genannt) ins das ersehnte Areal. Dort haben wir zwar kein Robben gefunden, dafür mehrere Felsen voller Seelöwen, Seemöwen und Pelikane. Das ist doch ein schöner Ersatz! Mit dem Blick auf das Meer und einem sprudelnden "Geysir" verabschieden wir uns von der seit Tagen gefahrenen Autobahn „Panamericana“ (oder Ruta 5) und dem Norden Chiles und sind nun gesund und munter wieder in der Hauptstadt angekommen.

Bis bald

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